Glücklich sein?

Wieso kann ich nicht glücklich sein, mit dem was ich habe? Doch das bin nicht ich, die sich diese Frage stellt. Nein, es sind die anderen in meinem Umfeld.

„Ich wünschte du wärst glücklich“, sagte neulich meine beste Freundin zu mir. Sie bezog sich dabei auf das Glück, dass man anscheinend durch Männer erfahren kann. Damit meinte sie nicht nur den sexuellen Aspekt, sondern auch das Glück im Leben an sich. Sie spricht davon, dass sie es mir wünschen würde, ich könnte dies einmal erfahren.

Ich fragte sie daraufhin: „Warum? Warum wünscht du mir das?“ Ihre Antwort war: „Weil du es verdienst. Du bist jung, hübsch und intelligent. Ich wünschte du würdest mal erleben können, was es heißt von einem Partner geliebt zu werden.“

Sie setzte Glück mit geliebt werden gleich. Ich zog aus ihrem Wunsch, dass sie denkt, ich sei mit meinem jetzigen Leben unglücklich.

Doch das stimmt nicht. Ich bin zufrieden wie es gerade ist. Okay ist Zufriedenheit und Glück sind unterschiedliche Sachen, aber im Moment bin ich glücklich mit dem was ich habe. Gerade liegt der Fokus bei mir auf anderen Dingen. Dinge die mein Leben verändern.

Ich messe Glück an anderen Dingen. Zum Beispiel daran, dass ich gesund bin, das Studium gut läuft und bald ein Ende finden wird. Und dass es meiner Familie gut geht. Ich habe ein Dach über dem Kopf und immer genug zum Essen. Ich beurteile mein Glück auch daran, wie es anderen Menschen geht. Menschen, die all „mein“ Glück nicht haben. Warum sollte ich also unglücklich über mein Leben sein?

Klar die „Baustelle“ Liebe besteht, doch wenn ich nicht darüber nachdenke, geht es mir gut, so wie es ist. Liebe würde ich als Bonus verstehen, neben dem anderen Glück, dass ich schon habe.

15 Gedanken zu “Glücklich sein?

  1. Ich finde das schön wie du das siehst! Und ich finde auch, dass man sehr viel Glück haben kann und glücklich sein kann ohne Liebe, das hab ich bisher auch immer so gehalten. Mach dir deswegen keine Sorgen, viele Menschen sehen das sehr einfältig und denken nur, wenn sie geliebt werden, können sie glücklich sein, aber das stimmt nicht im geringsten.

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    1. Ich kann dem nur zustimmen. Glück wird über eine Beziehung definiert. Womöglich liegt der Grund für diese Logik darin, dass wir als soziales Wesen einen Partner als wichtig erachten, wobei dieser Partner gar keine amourösen Gefühle empfinden muss. Als Beispiel denke ich an die Beziehung zwischen Lehrern oder Dozenten zu ihren Schülern bzw. Studenten. Man braucht sich gegenseitig und fühlt sich bei Erkenntnisgewinnen glücklich. Wir brauchen einander und eine feste Person ist etwas besonderes, nur muss es dafür eine Liebesbeziehung sein?

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  2. Liebende Ani

    Ich bin glücklich diese Deine Seele mit Seltenheitswert hier vorzufinden

    Deine Freundin ist noch ein kleines Kind
    Sie setzt die konsumierte Elternliebe auf der Partnerschaftsebene fort
    Leidensform „ich werde geliebt“
    Konsumhaltung Geliebt werden „Liebe“ zu brauchen
    Verkommt fremde Lebenskraft zur Objekthaftigkeit
    …aus eigener Schwäche seelischer Frigidität und geistiger Impotenz

    Alles zu seiner Zeit
    Goethe erfuhr das Glück „des ewig weiblichen Hinangezogenseins“
    Erst mit 30 Jahren

    Glück ist Es zu lieben
    Lieben zu verströmen
    Verschenken an jeden alles was ist

    Lottokönige waren „danach“ unglücklicher denn vordem ergab eine Studie

    dankend
    Dir Hans im Glück
    Und Joaquim von Herzen

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  3. Unser Thema ist weltpolitisch liebende Ani

    Da alle Menschen ja vom Leben selber dem Kosmos Himmel und Erde
    Geliebt sind so reich beschenkt ist das verweigern diese Substanz jenes Fluid
    Göttlicher Energie zu blockieren behalten zu wollen eine „Liebesvergiftung“

    Denn was ich staue sucht sich durch den Druck sein Ventiel
    Wenn zuletzt der Damm bricht ist Zerstörung die Folge
    Seelisch und körperlich
    Töten ist ja nur ein Akt der Selbstvernichtung im Spiegel des Du

    Die weltpolitische religiöse Lage spricht Bände

    Das was Du verschenkst gehört Dir
    Was ich klammernd zurückhalte läßt mich verarmt zurück

    Lieben ist ein das einzig zu entdeckende Mysterium eines jeden Menschenkindes

    frohen Sonntag
    Dir Joaquimsherz

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      1. Liebende Göttin der ewigen Unzerrstörbarkeit Ani

        Die Inder kennen zwei Gottheiten Kali und Shiva
        Ich habe Sie jahrelang gefürchtet ja verzeih gehasst
        Heute anerkenne ich Sie dahin
        Erneuerer Reiniger des Abgelebten Unechten
        Irrtümlichen Lügenhaften zu sein
        Die Quantenphysk lehrt ein Gesetz
        Nichts keine Energie wird vernichtet
        Alles in einen feineren Zustand überführt befreit
        „Die Energierhaltungsformel“

        dankend
        Dir Joaquim Unkrautjäter von Herzen
        Wildkräuterfreund

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  4. Toller Beitrag! Und interessante Kommentare dazu!
    Ich bin gerade auch dabei zu lernen, wie das mit dem „sich selbst lieben“ geht… Ohne gleichzeitig ständig auf der Suche nach der „fremden Liebe“ zu sein. Deinen Blog muss ich da gleich mal genauer studieren. 😉

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    1. Vielen lieben Dank für deinen lieben Kommentar.
      Ja bei mir ist es wohl so, dass ich schon soweit bin, mich selbst zu lieben, da ich von der fremd Liebe noch nichts abbekommen habe. Denn wenn ich mich selbst nicht lieben würde, würde es niemand tun. Mal abgesehen von Familie und Freunde. Vielleicht sollte ich im Umkehrschluss sogar froh darüber sein, mich selbst lieben zu können 😉

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